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Type 1 Font Compiler (für Linux)

Achtung, dies ist erstens experimentell, d.h. Fehlermeldungen oder sowas sind Glückssache, und zweitens mit Vorsicht zu verwenden, um die Copyright eines Fonts nicht zu verletzen!
Wenn Sie einen eigene Type1-Font (Endung: pfb) erzeugen wollen, oder eine vorhandenen Type1-Font verändern wollen, müssen Sie mit das von Adobe festgelegte Format erzeugen. Dieses Utilities "decompilieren" und "compilieren" Type1-Fonts von und nach einem selbstdefinierten, editierbaren Quellformat. Sie sollten sich im Dokument T1_SPEC.PDF (Type1 Font Specification) von www.adobe.com mit dem Format vertraut machen.
 
Achtung! Die Entwicklung ist gestoppt, da diese Werkzeuge im Wesentlichen den t1utils entsprechen.
Verwendung:
pfb2source < pfbfile > sourcefile
source2pfb < sourcefile > pfbfile
Das Source-Format entnehmen Sie am besten einem Beispiel (s.u. bei Beispiel).
Wichtig sind die Kennzeichen
%%%!!! kodierschluessel
für den Beginn des eexec-codierten Abschnittes und
%%%&&& kodierschluessel anfangszeichen
für den Beginn jedes einzelnen Buchstaben sowie
%%%)))
für das Ende eines Buchstabens und
%%%???
für das Ende des eexec-codierten Abschnittes.
Kodierschlüssel sind 8 hexadezimale Zeichen (entspr. 4 Byte "Zufallszahl"). Im Zweifelsfalle von anderen Fonts nehmen.
Anfangszeichen sind -| oder RD, diese müssen entsprechend jeweils mit |- (Zeichendefinition) oder | (subr-Definition) bzw. ND (Zeichendefinition) oder NP (subr-Definition) beendet werden.
Ah, und %%%000%%% erzeugt die erforderlichen Nullen....
 
Herunterladen? hier: type1util.tar.gz (7KB)
Installieren? tar xf type1util.tar.gz ; make all
Beispiel? hier: dummy.source (1,7KB)
source2pfb < dummy.source > dummy.pfb sollte einen verwertbaren pfb-Font liefern, der einen Buchstaben (ein etwas unföriges grosses A) enthät.
Testen? Wenn Sie einen pfb-Font erzeugt haben, sollten Sie ihn mit den folgenden Mitteln testen:
  • Ghostscript: (alle Plattformen) gs prfont.ps -c /fontname DoFont, wenn fontname in der Fontmap-Datei eingetragen ist und in einem von ghostscript durchsuchten Pfad liegt.
    Beispiel: Die Zeile
    /dummy (dummy.pfb);
    in die Datei /usr/share/ghostscript/version/Fontmap eintragen und den Befehl
    gs prfont.ps -c /dummy DoFont
    absetzen.
  • Adobe Type Manager (Windows?): fügen Sie den Font (eine pfm-Datei müssen wir noch basteln) hinzu und sehen Sie, ob er akzeptiert und dargestellt wird.
  • ein Postscript-Drucker: Sie sollten den Font mit pfb2pfa fontname.pfb fontname.pfa in das pfa-Format umwandeln und einem Dokument voranstellen, das den Font verwendet, bevor Sie es zum Drucker schicken.

To-Do

  • Unterstützung von .pfa Dateien. Diese sind zwar eigentlich einfacher zu erzeugen (Ausgabe in Hex statt binär), aber schwerer zu parsen, weil im Gegensatz zu den .pfb Dateien keine Kennzeichnung der Läge des binär codierten Blocks drin ist.
  • Portierung auf andere Plattformen sollte unschwer machbar sein.
  • Was zum Thema pfm Datei (Postscript Font Metric) schreiben oder machen

 

Copyright-Notiz

PostScript ist eingetragenes Warenzeichen der Firma Adobe.
 
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Stefan Hegny, Rodgau, Germany.
  [Brief] email: stefan at(@) hegny.de   Letzte Änderung:  10.06.2002, 19:08:12  

 
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